Am 21. Juni 2026 wurden in der Zeit von 14 bis 20 Uhr die Namen von 4.472 sowjetischen Kriegsopfern verlesen, die auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund begraben sind. Die Namen wurden von 30 Vorleserinnen und Vorlesern vorgetragen.












Die Veranstaltung fand anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion statt. Sie erinnert an Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs nach Dortmund verschleppt wurden, Zwangsarbeit leisten mussten und hier ums Leben kamen.


Viele sowjetische Kriegsopfer wurden in Dortmund auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg begraben. Für die meisten gibt es bis heute keine namentliche Erinnerung. Doch Namen stehen für Respekt, Menschenwürde und die Erinnerung an Leben und Schicksal der Verstorbenen.
Gemeinsam erinnerten: der Historische Verein Ar.kod.M, das Dortmunder Friedensforum, das Bündnis Dortmund gegen Rechts sowie die Dortmunder Friedensgruppen der Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), attac, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Landesverband Nordrhein-Westfalen
