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Ar.kod.M e.V.  ist ein historischer Verein, der Nachforschungen anstellt nach sowjetischen Kriegsgefangenen und ZwangsarbeiterInnen, die im 2. Weltkrieg verstorben oder vermisst sind.

Wir beantworten Anfragen. Wir begleitet Familien aus Russland und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion bei einem Besuch der Grabstätte ihres Angehörigen. Wir unterstützt Kommunen und Vereine die Erhaltung und Pflege von Friedhöfen, auf denen sowjetische Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen beigesetzt sind.

 

 

 

Über uns

Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges gibt es noch viele Gräber, die die Inschrift „unbekannt“ tragen. Die tatsächliche Zahl der sowjetischen Kriegsgefangenen und ZwangsarbeiterInnen, die in Deutschland gestorben sind, liegt bis heute im Dunkel. Bereits in den Jahren 1946-51 wurden durch die britischen Behörden Nachforschungen veranlasst. Diese Nachforschungen sind bis heute Grundlage für die Opferzahlen. Ergebnisse neuerer Nachforschungen, die die Zahl der Opfer anders bewerten und viele weitere Namen von Opfern ausfindig gemacht haben, sind deshalb nicht anerkannt. Aber inzwischen wurden zahlreiche Archive geöffnet. Neue Information und viele Dokumente sind dadurch zugänglich. Die Öffnung der Archive ermöglicht eine intensive Suche nach Namen von sowjetischen Kriegsgefangenen und ZwangsarbeiterInnen, die in Deutschland gestorben sind. Ar.kod.M e.V. ist ein historischer Verein, der Familien bei der sich mit der Suche nach Angehörigen, die im 2. Weltkrieg verstorben oder vermisst sind, unterstützt.

 In den vergangenen Jahren haben viele Familien in Russland und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion daher Nachforschungen angestellt, um das Grab ihres Angehörigen in Deutschland ausfindig zu machen.

Der historische Verein „Ar.kod.M“ unterstützt Angehörige bei der Suche und

  •   beantwortet Anfragen
  •  stellt Nachforschungen in Archiven an
  •  stellt Namenslisten mit Verstorbenen und deren Bestattungsorte zur
    Verfügung
  •  begleitet Familien aus Russland und den Staaten der ehemaligen
    Sowjetunion bei einem Besuch der Grabstätte ihres Angehörigen
  • unterstützt die Erhaltung und Pflege von Friedhöfen, auf denen sowjetische
    Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen beigesetzt sind

Ar.kod.M e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Sie können unsere Arbeit durch eine Spende unterstützen. Jeder Beitrag hilft uns, unsere Arbeit fortzusetzen, weitere Namen ausfindig zu machen und den Familien Klarheit über das Schicksal ihrer Angehörigen zu geben.

Spendenkonto: Ar.kod.M e.V. ,

IBAN-Nr. DE88 4405 0199 0141 0257 75, BIC: DORT DE33XXX

Sparkasse Dortmund, Verwendungszweck „Spende“

по русски

Наши цели и задачи.

Мы, как общественное, историческое общество организованы и зарегистрированы в одном из регионов западной Германии с целью помочь нашим соотечестеникам в поиске мест захоронений родствеников, погибших во время войны 1941 – 45 гг. Исходя из месторасположения, мы специализируемся на поиске информации о военнопленных. Основными источниками информации для нас являются: военные архивы Российской Федерации, а так же военные архивы стран Европы и местные, региональные архивы Германии.

Основная работа направлена на три проекта:

1) составление возможно полных списков захоронений,

2) создание поимённых памятников погибшим на территории Германии,

3) поиск родствеников и их сопровождение при посещении захоронений.

Наше общество, как общественная организация, финансируется только с пожертвований граждан. Вы можете поддержать нас в нашей работе. Любая сумма поможет в поисках имён погибших в плену и на принудительных работах. А так же поможет родственикам найти могилы погибших. Ваши пожертвования Вы можете отправить на счёт:

Ar.kod.M e.V

IBAN DE88440501990141025775,

Sparkasse Dortmund.

Verwendungszweck (Назначение) „Spende“

Blog

Namenslesung auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund

In der Nacht zum 22. Juni 1941 griff Deutschland die Sowjetunion an und führte in den eroberten Gebieten einen beispiellosen Vernichtungskrieg. Tausende Dörfer und Städte wurden zerstört. Mindesten 27.000.000 Menschen wurden ums Leben gebracht. Doch der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion setzte sich auch im Deutschen Reich fort. 5.000.000 Menschen mussten im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten. …

Namenslesung am 21. Juni 2026 von 14 bis 20 Uhr auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund

Anlässlich des  85. Jahrestags des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion wollen wir mit der Verlesung der 4.472 uns bis heute bekannten Namen an die Menschen erinnern, die aus der Sowjetunion zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurden und in Dortmund ums Leben kamen. Am 22. Juni 1941 griff Deutschland die Sowjetunion an und überzog die eroberten …

Das Projekt „Holz ist kein Marmor“

Eine Kriegsgräberstätte in Dortmund Wer heute den Friedhof am Rennweg in Dortmund betritt, findet im hinteren Teil eine parkähnliche Anlage und weitläufige Rasenflächen vor. Der Friedhof wurde 1922 westlich vom eigentlichen Hauptfriedhof als jüdischer Friedhof angelegt. Nachdem die jüdischen Bürgerinnen und Bürger durch Deportation in den Tod geschickt worden waren, wurde der Friedhof zum Ausländerfriedhof. …